Rahmenvereinbarung mit dem MBJS

Kooperation von Schulen und Musikschulen

Mit der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung durch Bildungsministerin Martina Münch und dem Vorsitzenden des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburg, Hinrich Enderlein, erhalten Kooperationen von Schulen und den nach dem Brandenburgischen Musikschulgesetz geförderten Musikschulen ein langfristig gesichertes Fundament.

Dabei erfahren die musikpädagogischen Angebote der nach dem Brandenburgischen Musikschulgesetz geförderten Musikschulen eine besondere Berücksichtigung. Qualitätsaspekte spielen dafür eine herausragende Rolle. Die Kulturelle Bildung werde damit ressortübergreifend zur Querschnittsaufgabe öffentlicher Schulen und staatlich geförderter Musikschulen, allen Kindern und Jugendlichen kostenfrei musisch-kulturelle Bildung zu ermöglichen.

Bei der Unterzeichnung betonen die Vertragspartner, dass die Vereinbarung Ausdruck der gemeinsam getragenen Verantwortung für die Bildungs- und Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen sei. Sie sind überzeugt, dass Musik ein wesentlicher Teil der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen ist. Das Musizieren in der Gemeinschaft wirkt sich positiv auf die Lernfähigkeit und die Entwicklung sozialer Kompetenzen aus.

„Klasse: Musik“

Modellcharakter hat beispielsweise das Programm „Klasse: Musik“ an Grundschulen: Die Lehrkräfte der kooperierenden Schulen unterrichten immer im Tandem und haben vor Unterrichtsbeginn eine Lehrer-Fortbildung besucht. Im Rahmen des Förderprogramms „Musische Bildung für alle“ wird das Programm „Klasse: Musik“ seit 2010 umgesetzt und erreicht mittlerweile 4.200 Kinder die landesweit in 168 Musikklassen musizieren. 66 Grundschulen nehmen derzeit am Programm teil.

Weitere Infos: www.klasse-musik-brandenburg.de

"Klasse: Kunst"

Das Programm "Klasse: Kunst" in Brandenburg befindet sich derzeit im Aufbau.