Rahmenvereinbarung mit der GEMA

Den Mitgliedern des Verbandes der Musik- und Kunstschulen stehen seit Unterzeichnung eines Rahmenvertrages am 14.12.1999  mit der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) besonders günstige Konditionen zur Abrechnung erfolgter Konzerte zur Verfügung. Zunächst erfolgte die Umlage des vertraglich vereinbarten Gesamtbetrages nach einem komplizierten Staffelsystem, was die Mitglieder zur Meldung der Konzerte nach Eintrittspreisen (in Gliederung: frei, bis 3,00 €, bis 7,50 €) und gleichzeitiger umfangreicher Auflistung der Konzertbedingungen verpflichtete. Statistische Erhebungen zeigten jedoch eine immer größere Diskrepanz zwischen den jährlichen Meldungen und führten zu unkalkulierbaren Umlagebeträgen für einzelne Mitgliedschulen. Das wachsende Angebot an den Musikschulen führte außerdem dazu, dass einzelne Bereiche nicht mit dem bestehenden Vertrag abgegolten waren, so z.B. Kinderballettstunden oder die Darbietungen bei Großveranstaltungen. Zum 30.11.2004 konnte zunächst eine neue Rahmenvereinbarung mit der GEMA erreicht werden, die umfangreiche Zusatzveranstaltungen beinhaltet. Auf der Mitgliederversammlung vom 27.10.2005 wurde die Umlage des GEMA-Jahresbeitrages nach den geplanten Jahresstunden beschlossen und so eine für alle Mitglieder kontinuierliche Planung ermöglicht.

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